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Reit Eldorado Kärnten NEU
Das Reit Eldorado Kärnten Neu, kurz REK bezeichnet, wurde 1997 im Raum Feldkirchen – Ossiacher See gegründet. 18 Kärntner Gemeinden bildeten den Anfang und stellten rund 600 km Reitwege dem Freizeit – Reitsport und damit auch dem Reittourismus zur Verfügung. Der Grundgedanke des Projektes, den ländlichen Raum durch eine naturnahe Sportart zu beleben und zugleich verschiedensten, pferdeinteressierten Betrieben eine Zusatzerwerb zu verschaffen, hat sich bis heute nicht geändert sondern noch weiter entwickelt. „Natur erleben“ ist in unserer heutigen, stressbelasteten und hektischen Zeit zu einen wichtigen Ausgleichsfaktor für den Alltag geworden. Viele Menschen suchen ihre Erholung in lärmarmer, stadtferner Umgebung. Das Pferd bietet hierbei die Möglichkeit diese Erholungszeit auf eine intensive und naturnahe Weise zu erfahren. Das REK mit seinen Gemeinden und Betrieben schafft somit Möglichkeiten unseren Naturraum auf sanfte Art zu erschließen – Erholung, Naturerlebnis, Reitspaß und sportliche Betätigung in einem. Diesem Trend folgten ab dem Jahr 2000 fünf Gemeinden aus dem Lavanttal und zwei aus dem Gebiet der Saualpe indem sie dem REK beitraten. Etwa zeitgleich, die Gemeinden Seeboden und Millstatt. Kurz darauf die Mirnockgemeinde Fresach. Die letzten Gemeinden waren Arnoldstein und Finkenstein, die 2007 ihren Beitritt zum REK erklärten. Das Reit Eldorado Kärnten Neu vermarktet und verwaltet mit rund 1.500 km Reitwegen Europas größtes Reitwegenetz. Der stetige Beitritt neuer Betriebe und Gemeinden ließ dieses Projekt in eine Größenordung wachsen, die seines gleichen sucht. Ob kleiner Ponyhof oder professioneller Hotelbetrieb – für jede Betriebssparte gibt es die geeignete Möglichkeit sich diesem Projekt anzuschließen. Auch kleinere Gemeinden, mit relativ geringem Reitsportangebot, traten dem Projekt bei, da sie in der großen Gesamtheit des Projektes einen positiven Aspekt für die Vermarktung ihrer Gemeinde sahen. Diese „kleinen“ Gemeinden sind für das REK genauso bedeutend und wichtig wie große, reitsportstarke Gemeinden, da sie das Reitwegenetz und damit das Projekt selbst zusammenhalten. Die ursprüngliche Idee, Gemeinden durch Reitwege miteinander zu verbinden, stand bis 2003 noch im Vordergrund. Um diesem Leitbild gerecht zu werden, wurde mancherorts die Qualität der Reitwege in den Hintergrund gestellt. Straßen und verkehrsstarke Verbindungen wurden eingegliedert, nur um Gemeinden zu verbinden. Der pferdefachliche Aspekt bliebt dabei oft unbeachtet. Heute richtet sich die Arbeit des REK mit den Gemeinden nach den Wünschen und Vorgaben der örtlichen Betriebe und Reiter. Dies bedeutet, dass die Basis für die Planung und Errichtung eines Reitwegenetzes die Ideen und Wünsche der heimischen Betriebe und Reiter sind. Ebenso folgte man der Nachfrage von Gemeinden und Reitbetrieben auch Reitwegenetze in Gebieten zu errichten, die nicht direkt an das Reitwegenetz in Mittelkärnten angeschlossen werden konnten. Solche Satellitengebiete, wie zum Beispiel Seeboden zeigten auf, dass separate, in sich geschlossene Reitwegenetze den meisten örtlichen Betrieben und Reitern oft ausreichen und funktionieren können. Die meisten Betriebe bieten Ausritte von 1 – 3 Stunden oder maximal Tagesritte an, da diese wirtschaftlicher und betrieblich leichter zu bewältigen sind. Mehrtägige Wanderritte verlangen einen spezialisierten Betrieb, der über ausreichende personelle und zeitliche Ressourcen verfügt. Zudem wissen wir heute, dass die Zahl der Wanderreiter, die ganz Kärnten durchqueren wollen und länger als 3 Tage unterwegs sein möchten, eher gering ist. Das Thema des Wanderreitens ist aber für das Image des Projekts von großer Bedeutung, und daher ein wichtiger Punkt der Vermarktung.
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